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Erinnerungen und Lebensgeschichte

Biografie schreiben: Anleitung für die eigene Lebensgeschichte

Eine Biografie beschreibt die Lebensgeschichte einer Person; schreibt man sie selbst, ist es eine Autobiografie 2,3. Legen Sie Ziel und Zielgruppe fest, sammeln Sie Dokumente, ordnen Sie alles in einer Zeitleiste und schreiben Sie in der Ich-Perspektive Kapitel für Kapitel 1.

Das Wichtigste in Zahlen

  • Autobiografie nennt der Duden die literarische Darstellung des eigenen Lebens, Biografie die Beschreibung der Lebensgeschichte einer Person. 3
  • 5 Lebensabschnitte schlägt wb-web als Kapitelvorlage vor: Kindheit, Jugend, Ausbildung, Familie und Beruf. 1
  • Bei Memoiren legt der Duden das Gewicht auf zeitgeschichtliche Ereignisse, wb-web auf ein Thema oder einen Aspekt. 4
  • 70 Jahre nach dem Tod der Urheberin oder des Urhebers erlischt das Urheberrecht an einem Text (§ 64 UrhG). 6

Was ist der Unterschied zwischen Biografie, Autobiografie und Memoiren?

Im Alltag werden die Wörter oft durcheinander gebraucht. Wörterbuch und Fachportal geben aber klare Anhaltspunkte. Der Duden definiert die Biografie als Beschreibung der Lebensgeschichte einer Person 2 und die Autobiografie als literarische Darstellung des eigenen Lebens 3. Das Portal wb-web (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung) bringt es auf die kurze Formel: Eine Autobiografie schreibt die betreffende Person selbst, eine Biografie wird von einem Autor oder einer Autorin über eine Person verfasst. Es merkt an, dass im Sprachgebrauch der Begriff „Autobiografie“ häufig mit „Biografie“ abgekürzt wird 1.

Bei den Memoiren weichen die beiden Quellen in der Betonung ab. Der Duden versteht darunter Lebenserinnerungen, in denen neben dem persönlichen Entwicklungsgang besonderes Gewicht auf die Darstellung zeitgeschichtlicher Ereignisse gelegt wird 4. wb-web beschreibt Memoiren als Fokussierung auf ein Thema oder einen Aspekt, bei der vieles ausgelassen werden kann; die Biografie dagegen solle möglichst vollständig und authentisch sein 1. Beide Sichtweisen schließen sich nicht aus: Memoiren erzählen nicht alles, sondern wählen aus.

Textformen im Überblick, nach Duden und wb-web
BegriffWer schreibtWorum es gehtQuelle
Biografieeine andere PersonBeschreibung der Lebensgeschichte einer Person; möglichst vollständig und authentischDuden 2, wb-web 1
Autobiografiedie Person selbstliterarische Darstellung des eigenen LebensDuden 3, wb-web 1
MemoirenLebenserinnerungen (siehe Definitionen)Duden: Lebenserinnerungen mit Gewicht auf zeitgeschichtlichen Ereignissen. wb-web: Fokus auf ein Thema, vieles darf fehlenDuden 4, wb-web 1

Wörtlich oder sinngemäß aus den genannten Quellen. Wo beide abweichen, stehen beide Aussagen.

Für Ihr Vorhaben heißt das: Wer die eigene Lebensgeschichte aufschreibt, schreibt strenggenommen eine Autobiografie, und wer nur einen Abschnitt erzählen möchte, etwa den Beruf oder die Nachkriegsjahre, schreibt eher Memoiren im Sinn von wb-web. Die Wahl des Wortes ist weniger wichtig als die Entscheidung, was der Text leisten soll.

Wie schreibe ich meine Biografie selbst?

Die Anleitung von wb-web nennt vier Vorab-Fragen: Welchen thematischen Schwerpunkt soll die Biografie haben? Welches Ziel und welche Botschaft verbinden Sie damit? Für welche Zielgruppe schreiben Sie? Und soll der Text privat bleiben oder veröffentlicht werden 1? Erst danach lohnt sich die Sammlung von Material.

Sechs Schritte zur eigenen BiografieSechs Schritte: 1 Fragen klären, 2 Material sammeln, 3 Zeitleiste anlegen, 4 Personen ordnen, 5 Aufbau und Perspektive wählen, 6 schreiben und überarbeiten.1Fragen klärenZiel, Zielgruppe,privat oder öffentlich2MaterialUrkunden, Fotos,Gespräche3ZeitleisteEreignisse undAbschnitte4PersonenHaupt- und Nebenrollen5AufbauReihenfolge undPerspektive6SchreibenKapitel, überarbeiten,austauschen
Eigene Darstellung nach der Handlungsanleitung „Lebensgeschichte aufschreiben“ von wb-web 1.
  1. Vorab-Fragen beantworten. Schwerpunkt, Ziel, Zielgruppe und die Entscheidung, ob der Text privat bleibt oder veröffentlicht wird 1.
  2. Material sammeln. Urkunden, Zeugnisse, Fotos und Zeitungsausschnitte; dazu Interviews mit Menschen aus Familie und Bekanntenkreis 1.
  3. Zeitleiste anlegen. Ab der Geburt alle wichtigen Ereignisse ordnen, zu einzelnen Anekdoten notieren und Lebensabschnitte als Kapitel abtrennen 1.
  4. Personen einordnen. Haupt- und Nebenrollen festlegen; Tabellen und Stammbäume geben Leserinnen und Lesern Überblick 1.
  5. Aufbau und Perspektive wählen. Chronologisch oder mit einem besonderen Ereignis beginnen; bei der eigenen Lebensgeschichte bietet sich die Ich-Perspektive an 1.
  6. Schreiben und überarbeiten. Kapitel für Kapitel, jedes mit eigenem Spannungsbogen; ein regelmäßiger Austausch zu verfassten und überarbeiteten Kapiteln erleichtert den Fortschritt 1.

Wie sich das Material konkret sammeln lässt, beschreibt der Ratgeber Lebensgeschichte aufschreiben ausführlicher, einschließlich eines Planungsbeispiels für Umfang und Zeit.

Chronologisch oder nach Themen: Welcher Aufbau passt?

wb-web beschreibt als üblichen Erzählstrang den geradlinigen Verlauf von der Geburt bis zum Jetzt; die Lebensabschnitte Kindheit, Jugend, Ausbildung, Familie und Beruf liefern die Vorlage für Kapitel 1. Als Alternative nennt die Anleitung, mit einem besonderen Ereignis zu beginnen und von dort die Lebensgeschichte zu betrachten 1. Jedes Kapitel sollte einen eigenen Spannungsbogen haben 1.

Drei Aufbauvarianten im Vergleich
VarianteSo funktioniert siePasst, wenn SieQuelle
ChronologischVon der Geburt bis heute, Lebensabschnitte als Kapitelein vollständiges Bild für Familie oder Nachkommen wollenwb-web 1
Ereignis-EinstiegMit einem besonderen Ereignis beginnen und von dort aus die Lebensgeschichte betrachteneinen starken Anfang suchen oder nicht bei der Geburt beginnen möchtenwb-web 1
Thematisch (Memoiren)Ein Thema oder Aspekt steht im Mittelpunkt, vieles wird ausgelassennur einen Ausschnitt erzählen möchten, etwa Beruf oder eine Reisewb-web 1

Die Spalte „Passt, wenn Sie“ ist unsere Einordnung; Verfahren und Begriffe stammen von wb-web.

Ein Kapitelraster hilft, die Zeitleiste in Texte zu übersetzen. Die folgende Tabelle ordnet jedem Lebensabschnitt aus der Anleitung eine Einstiegsfrage zu, in Anlehnung an die Leitfragen von wb-web, etwa „Welche Menschen haben mich geprägt?“ und „Welche Ereignisse waren richtungsgebende Wendepunkte?“ 1.

Kapitelraster mit Einstiegsfragen
LebensabschnittMögliche Einstiegsfrage
KindheitWelche Menschen und Orte haben mich in den ersten Jahren geprägt?
JugendWelche Ereignisse waren Wendepunkte, und wer stand mir zur Seite?
AusbildungWelche Entscheidungen habe ich selbst getroffen, welche kamen von außen?
FamilieWer gehört zur Geschichte, und welche Rolle spielte jeder?
BerufWelche Ziele haben sich erfüllt, welche nicht?

Eigene Zusammenstellung in Anlehnung an die Leitfragen von wb-web 1; keine Vorgabe.

In welcher Perspektive und Zeitform schreibe ich?

Bei der eigenen Lebensgeschichte bietet sich nach wb-web die Ich-Perspektive an. Die gewählte Zeitform beeinflusst die Nähe zum Text: Texte in der Gegenwartsform vermitteln oft größere Nähe zum Geschehen als Texte in der Vergangenheitsform 1. Unsere Einschätzung als Redaktion: Eine Kindheitsszene lässt sich im Präsens unmittelbarer erzählen, ein Rückblick auf Jahrzehnte im Präteritum. Wichtig ist vor allem Einheitlichkeit: Wechseln Sie die Form nur, wenn Sie es bewusst als Stilmittel einsetzen.

Wenn viele Personen auftreten, hilft die Rollenverteilung der Anleitung: Hauptrollen sind die Menschen, um die es zentral geht; Nebenrollen treten abschnittsweise auf und wirken nur für einen kleinen Zeitraum auf die Lebensgeschichte ein 1. Für den Überblick eignen sich Tabellen und, für Familienmitglieder, Stammbäume 1. Wer mehrere Generationen verbindet, findet im Ratgeber Familienchronik schreiben weitere Hinweise.

Welche Rechte muss ich beim Veröffentlichen beachten?

Auch ein privater Text berührt die Menschen, über die Sie schreiben. Bei einer Veröffentlichung oder Verbreitung sind die Rechte der Menschen, über die Sie schreiben. wb-web erinnert daran, dass beim Verfassen einer Biografie immer auch über weitere Personen geschrieben wird; das berührt deren Rechte und muss bei einer Veröffentlichung berücksichtigt werden. Genannt werden der Schutz der Privat-, Geheim- und Intimsphäre, das Recht am gesprochenen und geschriebenen Wort, das Recht am eigenen Bild, das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und das Recht der persönlichen Ehre 1.

  • Fotos: Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden; nach dem Tod bedarf es bis zum Ablauf von 10 Jahren der Einwilligung der Angehörigen (§ 22 KUG) 8.
  • Ihr eigener Text: Urheber ist der Schöpfer des Werkes (§ 7 UrhG) 5, das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers (§ 64 UrhG) 6.
  • Zitate aus anderen Werken sind zulässig, wenn der Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist (§ 51 UrhG) 7.

Die Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Eine ausführlichere Einordnung zu Bildern, Schutzfristen und Fotos steht im Ratgeber Lebensgeschichte aufschreiben.

Privat lassen, archivieren oder als Buch verbreiten?

Was aus dem fertigen Text wird, ist Teil der Vorab-Fragen 1. Drei Wege sind in den ausgewerteten Quellen beschrieben:

  • Privat lassen: als Ordner, Heft oder Ausdruck in der Familie.
  • Archivieren: Das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen sammelt unveröffentlichte Lebenserinnerungen von nicht prominenten Personen und macht sie der Wissenschaft und der Allgemeinheit zugänglich 11. Vor dem Zusenden bittet das Archiv um Kontakt per Formular 12.
  • Als Buch verbreiten: Die Deutsche Nationalbibliothek nennt es unerheblich, ob ein Werk in einem Verlag erscheint, privat verlegt wird oder eine ISBN hat; innerhalb einer Woche nach Beginn der Verbreitung muss das Werk dort eintreffen 9. Nach § 4 PflAV entfällt die Ablieferung unter anderem bei einer Auflage von weniger als 25 Exemplaren, nicht aber bei Werken, die einzeln auf Anforderung verbreitet werden 10. Ob ein bestimmtes Buch betroffen ist, klärt im Zweifel die DNB.

Wenn Sie den Text nicht selbst schreiben möchten, finden Sie im Ratgeber Biografie schreiben lassen die Entscheidungshilfe. Wer mit einem KI-Werkzeug arbeiten will, liest zuvor den Ratgeber Lebensgeschichte mit KI schreiben.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Biografie und Autobiografie?

Eine Biografie beschreibt die Lebensgeschichte einer Person 2, eine Autobiografie schreibt die betreffende Person selbst 1 und stellt das eigene Leben dar 3. Im Sprachgebrauch wird Autobiografie oft mit Biografie abgekürzt 1.

Was sind Memoiren?

Nach dem Duden Lebenserinnerungen mit besonderem Gewicht auf zeitgeschichtlichen Ereignissen 4; nach wb-web die Fokussierung auf ein Thema oder einen Aspekt, wobei viel ausgelassen werden kann 1.

Muss ich chronologisch schreiben?

Nein. Üblich ist der Verlauf von der Geburt bis heute, die Anleitung nennt aber ausdrücklich die Alternative, mit einem besonderen Ereignis zu beginnen 1.

In welcher Zeitform schreibe ich?

Die Gegenwartsform vermittelt oft größere Nähe zum Geschehen als die Vergangenheitsform 1. Entscheidend ist, die Form bewusst zu wählen und einheitlich zu halten.

Darf ich in meiner Biografie Namen nennen?

Beim Schreiben über andere Personen sind deren Rechte berührt, etwa Privatsphäre und persönliche Ehre; bei einer Veröffentlichung müssen sie berücksichtigt werden 1. Fragen Sie Betroffene im Zweifel vorher.

Darf ich meine Biografie veröffentlichen?

Das hängt von den Rechten der Beteiligten ab. wb-web: Beim Schreiben über andere Personen sind deren Rechte berührt und bei einer Veröffentlichung zu berücksichtigen 1. Bildnisse dürfen nach § 22 KUG nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet werden 8; das Zitat eines veröffentlichten Werkes ist zulässig, wenn der Umfang durch den besonderen Zweck gerechtfertigt ist 7. Bei einer Verbreitung als Buch kann eine Abgabepflicht an die Deutsche Nationalbibliothek bestehen 9,10.

Wie lange schützt das Urheberrecht meinen Text?

Das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers 6.

Wohin mit einer privaten Biografie?

Das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen sammelt unveröffentlichte Lebenserinnerungen von nicht prominenten Personen 11. Nehmen Sie vor dem Zusenden Kontakt per Formular auf 12.

Quellen

  1. Lebensgeschichte aufschreiben (Handlungsanleitung), wb-web, ein Projekt des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE). Abgerufen am 16. Oktober 2026. Literaturangabe Haftmann 2021.
  2. Biografie, Bedeutung, Duden online. Abgerufen am 16. Oktober 2026
  3. Autobiografie, Bedeutung, Duden online. Abgerufen am 16. Oktober 2026
  4. Memoiren, Bedeutung, Duden online. Abgerufen am 16. Oktober 2026
  5. § 7 UrhG, Urheber, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. Abgerufen am 16. Oktober 2026
  6. § 64 UrhG, Allgemeines (Dauer des Urheberrechts), Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. Abgerufen am 16. Oktober 2026
  7. § 51 UrhG, Zitate, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. Abgerufen am 16. Oktober 2026
  8. § 22 KUG, Recht am eigenen Bild, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. Abgerufen am 16. Oktober 2026
  9. Sammlung körperlicher Medienwerke, Deutsche Nationalbibliothek (DNB). Abgerufen am 16. Oktober 2026
  10. § 4 PflAV, Einschränkung der Ablieferungspflicht, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de. Abgerufen am 16. Oktober 2026
  11. Über uns, Deutsches Tagebucharchiv e. V., Emmendingen. Abgerufen am 16. Oktober 2026
  12. Übergabe und Besuch, Deutsches Tagebucharchiv e. V., Emmendingen. Abgerufen am 16. Oktober 2026

Je nach Land

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Diese Seite behandelt Erinnerungen, Aufnahmen und Archive in Deutschland. Hier finden Sie die offiziellen Regeln und Anlaufstellen für Ihr Land, mit Quelle und Stand der Abfrage.

In der Schweiz

Urheberrecht

  • Schutz eines Werks ab Schöpfung. Nach Schweizer Recht ist ein Werk urheberrechtlich geschützt, sobald es geschaffen ist, unabhängig davon, ob es auf einem Träger festgehalten ist (Art. 29 URG). Eine geschriebene oder aufgenommene Lebensgeschichte kann deshalb betroffen sein, nach den Voraussetzungen des Gesetzes.1

Persönlichkeitsrecht und Bild

  • Persönlichkeitsschutz (Art. 28 ZGB). Wer in seiner Persönlichkeit widerrechtlich verletzt wird, kann das Gericht anrufen. Eine Verletzung ist widerrechtlich, wenn sie nicht unter anderem durch Einwilligung des Verletzten, ein überwiegendes Interesse oder Gesetz gerechtfertigt ist (Art. 28 ZGB). Eine Lebensgeschichte, die von Angehörigen oder Dritten handelt, kann betroffen sein.2

Aufnahmen von Gesprächen

  • Gespräche ohne Einwilligung aufnehmen (Art. 179ter StGB). Nach Art. 179ter StGB wird auf Antrag bestraft, wer als Gesprächsteilnehmer ein nichtöffentliches Gespräch ohne die Einwilligung der andern daran Beteiligten auf einen Tonträger aufnimmt. Bei einem aufgezeichneten Gespräch mit einem Angehörigen ist es am sichersten, vorher die Zustimmung aller Beteiligten einzuholen.3

Datenschutz

  • Auskunftsrecht (Art. 25 DSG). Jede Person kann vom Verantwortlichen Auskunft darüber verlangen, ob Personendaten über sie bearbeitet werden (Art. 25 DSG). Laut EDÖB ist die Auskunft grundsätzlich kostenlos und erfolgt in der Regel innert 30 Tagen.4, 5

Pflichtexemplare und Sammlungen

  • Auftrag der Schweizerischen Nationalbibliothek. Das Nationalbibliotheksgesetz beauftragt die Nationalbibliothek, gedruckte oder auf anderen Informationsträgern gespeicherte Informationen mit Bezug zur Schweiz zu sammeln, zu erschliessen, zu erhalten und zu vermitteln (Art. 2 NBibG).6

Öffentliche Archive

  • Bundesarchiv : Schutzfrist von 30 Jahren. Das Archivgut des Bundes steht der Öffentlichkeit nach Ablauf einer Schutzfrist von 30 Jahren unentgeltlich zur Einsichtnahme zur Verfügung, unter Vorbehalt besonderer Bestimmungen (Art. 9 BGA).7

Alles für die Schweiz

Offizielle Quellen

  1. 1. Urheberrechtsgesetz (URG) Stand 19. Oktober 2026
  2. 2. Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB) Stand 19. Oktober 2026
  3. 3. Schweizerisches Strafgesetzbuch (StGB) Stand 19. Oktober 2026
  4. 4. Datenschutzgesetz (DSG) Stand 19. Oktober 2026
  5. 5. EDÖB, Meine Rechte kennen und durchsetzen Stand 19. Oktober 2026
  6. 6. Nationalbibliotheksgesetz (NBibG) Stand 19. Oktober 2026
  7. 7. Archivierungsgesetz (BGA) Stand 19. Oktober 2026

Diese Informationen ersetzen nicht den Rat einer medizinischen Fachperson. Chutex-Produkte sind keine Medizinprodukte; Elder ist eine persönliche Schutzausrüstung.

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