Worum es in diesem Bereich geht
Viele ältere Menschen möchten möglichst lange in der eigenen Wohnung leben. Ein Sturz kann diesen Wunsch ins Wanken bringen, weil er Verletzungen, Angst vor dem nächsten Sturz und manchmal den Verlust der Selbstständigkeit nach sich zieht. Die Ratgeber hier folgen dem Weg, den Betroffene und Angehörige oft in dieser Reihenfolge gehen: erkennen, wie hoch das Risiko ist, vorbeugen, wissen, was nach einem Sturz zu tun ist, und sich über Hilfe und Leistungen informieren.
Die Seiten stützen sich auf Veröffentlichungen von Institutionen wie dem Robert Koch-Institut, dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und dem Medizinischen Dienst sowie auf Studien. Wo Quellen sich widersprechen, zeigen die Ratgeber beide Angaben mit ihrer Quelle.
So nutzen Sie diesen Bereich: Wer ein Risiko einschätzen möchte, beginnt mit dem Ratgeber zum Sturzrisiko und dem Fragebogen. Wer schon vorbeugen will, liest die Seite zur Sturzprävention und zum Gleichgewichtstraining. Wer gerade einen Sturz erlebt hat, findet unter „Sturz im Alter: Was tun?“ die ersten Schritte. Jede Seite endet mit ihren Quellen und mit dem Hinweis, wann die Hausarztpraxis gefragt ist, und die Seiten verweisen aufeinander, damit Sie vom Überblick zur passenden Einzelfrage kommen.
Stürze erkennen und vorbeugen
Der Pillar-Ratgeber Sturzprävention im Alter bündelt Zahlen, Risikofaktoren und die Maßnahmen, für die es nach Studienlage Belege gibt. Wie Fachleute ein erhöhtes Sturzrisiko einschätzen und welche einfachen Tests es gibt, erklärt Sturzrisiko erkennen. Körperliches Training ist ein zentraler Baustein, deshalb hat das Gleichgewichtstraining für Senioren eine eigene Seite, mit Übungen aus öffentlichen Quellen und Hinweisen zum sicheren Üben. Die Knochen spielen eine eigene Rolle: Osteoporose vorbeugen erklärt, was die Quellen zu Bewegung, Ernährung und Untersuchung sagen.
Sturzprävention im Alter: Zahlen, Risikofaktoren und Maßnahmen
Wie häufig Stürze sind, was die Studienlage zeigt und wie Sie Wohnung, Medikamente und Alltag überprüfen.
Sturzrisiko erkennen: Fragen, Tests und was ein Ergebnis bedeutet
Drei Fragen und drei einfache Tests, wie Fachleute ein erhöhtes Sturzrisiko einschätzen, und warum kein Test allein reicht.
Gleichgewichtstraining für Senioren: Wirkung, Übungen und Sicherheit
Studienlage, empfohlene Häufigkeit, einfache Übungen aus öffentlichen Quellen und Hinweise für sicheres Üben.
Osteoporose vorbeugen: Was die Knochen stärkt und wo die meisten Brüche entstehen
Welche Übungen laut IQWiG die Knochen fordern, was Training für die Knochendichte laut Studien bringt und warum Stürze zählen.
Nach einem Sturz: erste Schritte, Hüftschutz und Bruch
Ist jemand gestürzt, zählt Ruhe. Die Seite Sturz im Alter: Was tun? beschreibt, wie Sie Verletzungen prüfen, wann Sie die 112 wählen und was Sie besser nicht tun. Zum Schutz der Hüfte gibt es passive Hilfsmittel wie den Hüftprotektor; der Ratgeber Hüftprotektor fasst zusammen, was Studien dazu zeigen und was ein aktives Airbag-System unterscheidet. Kommt es zum Bruch, erklärt der Ratgeber zum Oberschenkelhalsbruch Symptome, Behandlung und Verlauf.
Sturz im Alter: Was tun, wenn jemand gestürzt ist?
Ruhe bewahren, Verletzungen prüfen, Hilfe holen: die ersten Schritte nach einem Sturz und wann die 112 gilt.
Hüftprotektor: Wie gut schützt er, wer zahlt und was ist mit Airbags?
Studienlage, Tragen im Alltag, Kosten und der Vergleich mit aktiven Airbag-Systemen, ohne Schutzversprechen.
Oberschenkelhalsbruch: Symptome, Operation, Reha und Zahlen
Woran man den Bruch erkennt, wie er behandelt wird, was deutsche Daten zum Verlauf zeigen und wie sich vorbeugen lässt.
Osteoporose vorbeugen: Was die Knochen stärkt und wo die meisten Brüche entstehen
Welche Übungen laut IQWiG die Knochen fordern, was Training für die Knochendichte laut Studien bringt und warum Stürze zählen.
Einschätzung zum Ausprobieren
Der Rechner Sturzrisiko einschätzen stellt die zwölf Fragen einer CDC-Broschüre und zählt die veröffentlichten Punkte zusammen. Er ist ein Gesprächsanstoß für Angehörige und kein Test im medizinischen Sinn.
Weitere Ratgeber zu diesem Thema
Diese Seiten vertiefen einzelne Fragen aus dem Bereich. Sie sind unabhängig voneinander lesbar und verweisen auf die Übersichtsseiten, wenn eine Frage über das Thema hinausgeht.
Sturzschutz im Alter: Hüftprotektor, Sturzmatte, Airbag, Training und Wohnung im Vergleich
Fünf Maßnahmen nach Ansatzpunkt, Studienlage und Grenzen: Was Stürze vermeiden hilft und was nur die Folgen mindert.
Allein wohnen im Alter: Wie Wohnung und Alltag sicherer werden
Wie verbreitet das Alleinwohnen ist, wo in der Wohnung Stürze passieren und was Studien zur Wohnungsanpassung zeigen.
Sturzmatte für Senioren: Was sie leisten kann und was nicht belegt ist
Dämpfende Matte oder Sensormatte: Was der Begriff meint, was Studien zeigen und was rund ums Bett belegt ist.
Stolperfallen in der Wohnung beseitigen: Schwellen, Teppiche, Kabel und Licht
Welche Stolperfallen es zu Hause gibt, was sich entfernen, sichern oder sichtbar machen lässt und was Studien zeigen.
Angst vor einem Sturz im Alter: Was dahinter steckt und was Studien zeigen
Warum die Sorge zu stürzen verbreitet ist, wie sie die Beweglichkeit bremsen kann und was die Studienlage zu Übungen und kognitiver Verhaltenstherapie sagt.
Knochendichtemessung: Wie sie abläuft, wann die Kasse zahlt und was sie nicht aussagt
Ablauf der DXA, Kostenübernahme nach G-BA-Text, Empfehlungen der Fachgesellschaft und die Grenzen des Ergebnisses.
Häufige Fragen
Womit sollten Angehörige beginnen?
Mit der Einschätzung des Sturzrisikos und einem Blick auf die Wohnung. Der Ratgeber zur Sturzprävention und der zum Sturzrisiko nennen dafür die Punkte, die Fachquellen empfehlen.
Was tun, wenn jemand gestürzt ist?
Ruhe bewahren, Verletzungen prüfen und bei Anzeichen für eine schwere Verletzung die 112 wählen. Die Seite „Sturz im Alter: Was tun?“ beschreibt die einzelnen Schritte.
Ersetzt ein Chutex-Produkt einen Hausnotruf?
Nein. Elder ist eine persönliche Schutzausrüstung, die die Aufprallkraft eines erkannten Sturzes mindert. Sie ruft keinen Notruf und verhindert keine Stürze. Einen Hausnotruf oder die 112 ersetzt sie nicht.
Sind die Informationen eine ärztliche Beratung?
Nein. Die Ratgeber informieren über Werte, Studienlage und Verfahren. Für Ihre Situation berät Sie die Hausarztpraxis.
Quellen
- Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117, Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), 116117.de. Abgerufen am 16. Oktober 2026. 112 für lebensbedrohliche Notfälle, 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.